Junge Gemeinde

Jeden Freitagabend treffen sich Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren, um gemeinsam zu essen, zu spielen und zu quatschen. Spiel, Spaß und Spannung prägen die Abende. Man fährt gemeinsam zu Jugendbegegnungen und Freizeiten. Die Leitung haben immer zwei Teamer aus der Gruppe.

Reisebericht über die Judendrüstzeit in Rumänien

Am 17.Juli 2008 um 4.30 Uhr machten sich 8 Jugendliche aus Calau, Altdöbern und Cottbus gemeinsam mit Herrn Schmidt auf den Weg nach Rumänien zu einer Jugendrüstzeit. Nach einer 15-stündigen, ziemlich anstrengenden Fahrt mit einem Kleinbus, erreichten wir 19.30 Uhr unsere Partnergemeinde in Temesvár, wo wir sehr herzlich empfangen wurden. Bevor es am nächsten Tag mit 7 Jugendlichen aus Rumänien und Pfarrer Balint weiter ins 4 Stunden entfernte Bacia ging, besichtigten wir am Abend Temesvár und verbrachten eine Nacht in sehr netten Gastfamilien. Auf dem Weg nach Bacia erlitt der Skoda von Pfarrer Balint eine Reifepanne und bescherte uns damit eine zusätzliche Pause. Am Bahnhof in Deva holten wir 3 Jugendliche aus Rumänien ab und fuhren bis zu unserer Unterkunft nach Bacia. Die nächsten 7 Tage wohnten wir auf dem Gelände eines Kinderheimes in 2 Wohnwagen, 1 Holzhaus und in Zimmern, die die Kinder für uns geräumt hatten. Wir unternahmen viele Ausflüge in die Umgebung. Dabei lernten wir uns immer besser kennen. Aufgrund des schönen warmen Wetters in den ersten Tagen hatten wir die Gelegenheit in dem nahegelegenen Fluss „Strei“ zu baden und uns zu erfrischen. Am Sonntag, dem 20.Juli besuchten wir einen deutschsprachigen Gottesdienst in Broos, wo wir von einem Arbeitseinsatz am Dienstag erfuhren. Dort halfen wir beim Kellerausbau in dieser Gemeinde, indem wir Eimer mit Sand befüllten und diese aus dem Keller beförderten. Weitere Höhepunkte waren das Bergsteigen in den Karpaten, die Zugfahrt nach Herrmannstadt (Sibiu) mit den Kirchenbesichtigungen, der 16. Geburtstag von einem deutschen Mädchen und die Bibelarbeiten zum Thema „positive und negative Seiten von Ägypten in der Bibel“.
Zum Abschluss der wunderschönen Tage, wenn auch das Wetter die letzten Tage nicht so mitgespielt hatte, wurde gegrillt und ein Lagerfeuer gemacht. Der nächste Tag war unser Rückreisetag nach Temesvár, wo wir noch einmal von unseren Gastfamilien aufgenommen wurden. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto und dem „Laurentia“ tanzen, hieß es für uns am 26.Juli Abschied nehmen. Bedanken möchten wir uns noch bei Herrn Schmidt, Pfarrer Balint und dem Kirchenkreis Lübben, die uns diese wunderschöne Fahrt ermöglicht haben. Alle Jugendlichen würden sich über eine erneute Begegnung mit den rumänischen Jugendlichen im nächsten Jahr sehr freuen.

Die Teilnehmer der Jugendrüstzeit

Reisebericht der Jungen Gemeinde-Fahr nach Prag

Die Fahrt der Jungen Gemeinde vom 28.Juli bis 31.Juli 2008 führte in die wunderschöne Hauptstadt Tschechiens. 4 Jugendliche und Pfarrerin Schubert starteten am 28.Juli um 8.15 Uhr mit dem Zug vom Calauer Bahnhof in Richtung Prag und erreichten Prag gegen 13.30 Uhr. Dort wurden sie von 4 weiteren Jugendlichen, die schon einen Tag früher Prag erreicht hatten, begrüßt und zum KDM-Hotel gebracht. Am Nachmittag erkundeten wir gemeinsam die Stadt. Wir besuchten unter anderem eine katholische Kirche und den Wenzelsplatz. Beim abendlichen Spaziergang entdeckten wir die Schönheit Prags bei Nacht und genossen den Blick von der Karlsbrücke über die Moldau. Dabei konnten wir schon einmal unser Ziel des nächsten Tages, den Radschin (Prager Burg) aus der Ferne bestaunen. Den Tag begannen wir mit einer Andacht, wo wir wichtige Informationen zu unseren Ausflugszielen erhielten. Nach dem Frühstück begann die abenteuerliche Fahrt mit der Metro und der Straßenbahn zur Prager Burg, die sich durch kleine Orientierungsschwierigkeiten ein wenig verzögert hatte, aber letztendlich uns eine zusätzliche Stadtbesichtigung bescherte. Die Besichtigung des Veitsdoms auf dem Burggelände war eines der Höhepunkte an diesem Tag. Ein weiteres Highlight war der Kneipenbesuch in der ältesten Kneipe „U Fleku“ mit Blasmusik und der Verkostung von traditionellen Spezialitäten. Im jüdischen Viertel von Prag konnten wir uns über Sitten und Bräuche des Judentums informieren. Diese Informationen erhielten wir beim Besuch mehrerer Synagogen und dem ältesten erhaltenen jüdischen Friedhof. Den Rest des Tages und den nächsten Morgen bis zur Abfahrt hatten wir Zeit, um uns in kleinen Gruppen zu finden und selbstständig die Stadt und die Läden zu erkunden und die letzten tschechischen Kronen gegen Souvenirs und andere Dinge einzutauschen. Gegen 11.00 Uhr verabschiedeten wir uns von Prag und stiegen in den Zug ein, der uns in Richtung Heimat zurückbrachte. Mit einer einstündigen Verspätung aufgrund eines Hausbrandes erreichten wir wohlbehalten den Calauer Bahnhof. Ein Dankeschön gilt unserer Pfarrerin Frau Schubert und der Kirchengemeinde, welche uns diese Fahrt ermöglichten.

 

Die Junge Gemeinde Calau